Archiv der Kategorie: Werbung

DAUERLUTSCHER

TV-Kampagne für die kleinen Computer von IBM, 1982

TV-Spot für die kleinen Computer von IBM, 1982, Screenshot

TV-Spot für die kleinen Computer von IBM, 1982, Screenshot

TV-Spot für die kleinen Computer von IBM, 1982, Screenshot

TV-Spot für die kleinen Computer von IBM, 1982, Screenshot

TV-Spot für die kleinen Computer von IBM, 1982, Screenshot

TV-Spot für die kleinen Computer von IBM, 1982, Screenshot

1. Junge: „Guten Tag, Herr Bankdirektor.“
2. Junge: „Guten Tag.“
1. Junge: „Soll ich für mein Geld Gold kaufen oder Ölaktien oder soll ich lieber Häuser kaufen?“
2. Junge: „Kaufen Sie Dauerlutscher. Das ist zur Zeit der große Renner.“
Sprecher: „Spielend einfach, die kleinen Computer von IBM.“

CREDITS

Auftraggeber: IBM Deutschland GmbH
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Franz Brauer
Artdirector: Michael Preiswerk
Filmproduktion: Studio Fröhling
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„LIEBER CHÖF“

Kampagne für die IBM Schreibmaschine mit der Korrekturtaste, 1977

TV-Spot für die IBM Schreibmaschine mit der Korrekturtaste, 1977, Screenshot

TV-Spot für die IBM Schreibmaschine mit der Korrekturtaste, 1977, Screenshot

TV-Spot für die IBM Schreibmaschine mit der Korrekturtaste, 1977, Screenshot

TV-Spot für die IBM Schreibmaschine mit der Korrekturtaste, 1977, Screenshot

TV-Spot für die IBM Schreibmaschine mit der Korrekturtaste, 1977, Screenshot

TV-Spot für die IBM Schreibmaschine mit der Korrekturtaste, 1977, Screenshot

Eine Schreibmaschine schreibt:
„Lieber Chöf“.
Das ö wird lebendig und sagt:
„Guten Abend, ich bin ein Tippfehler.
Ich bin leicht zu machen, aber schwer wieder wegzumachen.
Radiergummis rubbeln mich weg. Aber auch ein Loch ins Papier.“
Das ö lacht schrecklich laut und hämisch:
„Korrekturflüssigkeiten decken mich zu,
aber man sieht dann immer noch, wo ich vorher war.
Es soll zwar Schreibmaschinen geben, die eine Korrekturtaste haben,
und Tippfehler wie mich einfach wieder wegtippen,
aber das ist sicher nichts als Werbung …“
Man hört das Originalgeräusch des Korrekturvorgangs,
das ö wird von der Korrekturtaste gelöscht,
der richtige Buchstabe, das e, wird eingetippt,
eine Sprecherin sagt:

„Die IBM Schreibmaschine 96C mit der Korrekturtaste“

Plakat für die IBM Schreibmaschine 96C mit Korrekturtaste, 1977

Plakat für die IBM Schreibmaschine 96C mit Korrekturtaste, 1977

Für die Schreibmaschine mit der Tippfehlertaste machten wir auch Plakate mit Tippfehlern. Der Lioben Sokretärin und den Sehr geohrten Horren machten wir die Vorzüge der IBM-Schreibmaschine klar.

CREDITS

Auftraggeber: IBM Deutschland GmbH
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Bernd Arnold
Artdirector: Michael Preiswerk, Helmut Rottke
Filmproduktion: Dragon, London
Grafiker: Jürgen Dahlen, Josef Emonts-Pohl
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„Guten Abend“

TV-Kampagne für IBM-Computer am Arbeitsplatz, 1984

TV-Spot für IBM-Computer am Arbeitsplatz, 1984, Screenshot

TV-Spot für IBM-Computer am Arbeitsplatz, 1984, Screenshot

TV-Spot für IBM-Computer am Arbeitsplatz, 1984, Screenshot

TV-Spot für IBM-Computer am Arbeitsplatz, 1984, Screenshot

TV-Spot für IBM-Computer am Arbeitsplatz, 1984, Screenshot

TV-Spot für IBM-Computer am Arbeitsplatz, 1984, Screenshot

Der Bildschirm spricht:
„Guten Abend, hier spricht Dein Fernsehschirm. Stell Dir vor, ich stehe morgen früh auf Deinem Schreibtisch im Büro.
Dann könntest Du auf mir zeichnen: Punkte, Kreise, Fläche,
alles dreidimensional verzerren und um die eigene Achse drehen.“
Off Sprecher:
„Wir haben den Computer für Sie. IBM“

CREDITS

Auftraggeber: IBM Deutschland GmbH
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Franz Brauer
Artdirector: Michael Preiswerk
Filmproduktion: Dragon, London
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GUTEN MORGEN, MEINE HERREN

TV-Kampagne für die Herrenkosmetikserie Care, 1980

Screen Shot, Care Herrenkosmetik, TV-Spot, Vorstandssitzung, 1980

Screen Shot, Care Herrenkosmetik, TV-Spot, Vorstandssitzung, 1980

Screen Shot, Care Herrenkosmetik, TV-Spot, Vorstandssitzung, 1980

Screen Shot, Care Herrenkosmetik, TV-Spot, Vorstandssitzung, 1980

Screen Shot, Care Herrenkosmetik, TV-Spot, Vorstandssitzung, 1980

Screen Shot, Care Herrenkosmetik, TV-Spot, Vorstandssitzung, 1980

Vorstandsvorsitzender:

„Guten Morgen, meine Herren.“

Off-Sprecher:

„Wenn Sie sich mit dem Pre-Shave von Care pflegen,

mit der After-Shave-Creme von Care pflegen und mit dem

Deo-Spray von Care pflegen, können Sie sich sehen lassen.

Die Männerserie von Care. Man geht nicht mehr ohne.“

CREDITS

Auftraggeber: Margaret Astor AG, Mainz
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Diethardt Nagel
Artdirector: Jürgen Heymen
Filmproduktion: Wolf & Partner Film
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HIER UND HIER UND HIER

Kampagne zur Einführung des 8x4 Intensiv-Deos, 1972

Anzeige zur Einführung des 8x4 Intensiv-Deos, 1972

Anzeige zur Einführung des 8×4 Intensiv-Deos, 1972

Die Aufgabe:

Wir sollten die erste Seife gegen Körpergeruch bekannt machen.

Die Überlegung:

Damals gab es nur Deo-Sprays gegen Achselschweiß. Mit der neuen 8×4-Seife kann man beim Waschen etwas gegen Körpergeruch tun.

Aber wie erklärt man das schlüssig?

Die Idee:

Wir erfinden eine Produktkategorie: Das neue 8×4-Intensiv-Deo für den ganzen Körper.

Claim: Denn Sie schwitzen nicht nur unter den Armen.

Der Erfolg:

Unsere Einführungskampagne war so erfolgreich, dass wir den Etat verloren. Auf Grund des Erfolgs in Deutschland, wollte Beiersdorf die Seife international einführen. Und suchte für die 8×4-Werbung eine große internationale Agenturkette. Noch ein Erfolg: Der Dichter Arno Schmidt klebte die Abbildungen unserer Anzeige in sein Buch „Abend mit Goldrand“.

8x4-Collage in „Abend mit Goldrand“ von Arno Schmidt

8×4-Collage in „Abend mit Goldrand“ von Arno Schmidt

CREDITS

Auftraggeber: Beiersdorf AG Hamburg
Agentur: GKO&S Geilenberg, Kellner, Oyne, Schirner Werbeagentur Hamburg
Kreativdirektor: Ben Oyne
Texter: Michael Schirner
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FÜR HELI

Plakatkampagne für die Post, 1977

Plakat für die Post, 1977

Plakat für die Post, 1977

CREDITS

Auftraggeber: Bundesministerium für Post- und Fernmeldewesen
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Bernd Arnold
Artdirector: Helmut Rottke
Grafiker: Susi Richli
Illustrator: Helmut Rottke
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MORGEN DU

Kampagne für die Wochenzeitung DIE ZEIT, 1972

Anzeige für die Wochenzeitung DIE ZEIT, 1972

Anzeige für die Wochenzeitung DIE ZEIT, 1972

Anzeige für die Wochenzeitung DIE ZEIT, 1972

Anzeige für die Wochenzeitung DIE ZEIT, 1972

Anzeige für die Wochenzeitung DIE ZEIT, 1972

Anzeige für die Wochenzeitung DIE ZEIT, 1972

Anzeige für die Wochenzeitung DIE ZEIT, 1972

Eigenanzeige der Agentur GKO&S, 1972

CREDITS

Auftraggeber: Zeit Verlag
Agentur: GKO&S, Geilenberg, Kellner, Oyne und Schirner
Kreativdirektor: Ben Oyne (Art), Michael Schirner (Text)
Fotograf: Ben Oyne
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DIE BELEIDIGTE LEBERWURST

Kampagne für Haushaltsgeräte von Zanussi, Zanussi, 1978

Anzeige für Haushaltsgeräte von Zanussi,1978

Anzeige für Haushaltsgeräte von Zanussi,1978

Anzeige für Haushaltsgeräte von Zanussi,1978

Anzeige für Haushaltsgeräte von Zanussi,1978

Anzeige für Haushaltsgeräte von Zanussi,1978

Anzeige für Haushaltsgeräte von Zanussi,1978

Anzeige für Haushaltsgeräte von Zanussi,1978

Anzeige für Haushaltsgeräte von Zanussi,1978

Anzeige für Haushaltsgeräte von Zanussi,1978

Anzeige für Haushaltsgeräte von Zanussi,1978

CREDITS

Auftraggeber: Zanussi, Pordenone
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Franz Brauer
Artdirector: Michael Preiswerk
Fotograf: Brigitte Richter
Grafiker: Dieter Pisculla
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FAST FOOD

Informationskampagne für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

Informationsbroschüre für United Nations World Food Programme, 2005

CREDITS

Auftraggeber: United Nations WPF Deutschland
Agentur: Michael Schirner Institut für Kunst und Medien GmbH
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Julia Weiß
Artdirector: Kexin Zang
Fotograf: James Mollison
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MONEY IS ART

Michael Schirner, Ausstellung "Werbung als Kunst", Galerie Hans Mayer, Düsseldorf, 1981

Ausstellung "Werbung als Kunst", Düsseldorf 1981

Ausstellung „Werbung als Kunst“, Düsseldorf 1981

VOM DENKEN MIT DEM KNIE

Michael Schirner

1981 hatten wir Werbeagenturen deutschlandweit aufgefordert, die Arbeiten, die sie für Kunst hielten, an die Galerie von Hans Mayer in Düsseldorf zu schicken. Unter dem Titel „Werbung als Kunst“ sollten die von der Jury ausgewählten Arbeiten ausgestellt werden.

Ausstellung "Werbung als Kunst", Düsseldorf 1981

Ausstellung „Werbung als Kunst“, Düsseldorf 1981

Die Juroren waren Marianne Schmidt, Herausgeberin von Hans Magnus Enzensbergers Kulturmagazin „TransAtlantik“, Hellmuth Karasek vom Spiegel,  Thomas Schöder vom FAZ-Magazin, Haug von Kuenheim von  der Zeit, Wolfgang Behnken vom STERN, Christian Herchenröder vom Handelsblatt, Michael Krüger vom Hanser Verlag und der Galerist Hans Mayer.

Ausstellung "Werbung als Kunst", Düsseldorf 1981

Ausstellung „Werbung als Kunst“, Düsseldorf 1981

Aus 400 eingeschickten Arbeiten wählte die Jury 22 Arbeiten für die Ausstellung aus. Hans Mayer hängte die Rauschenbergs, Stellas und LeWitts ab und Werbeplakate und Anzeigen in der Galerie auf: Schnapskunst, Limokunst, Schokokunst, Knipskunst, Tippkunst, Hosenkunst etc.

Ausstellung "Werbung als Kunst", Düsseldorf 1981

Ausstellung „Werbung als Kunst“, Düsseldorf 1981

Joseph Beuys kam zur Ausstellungseröffnung in die Galerie von Hans Mayer. Später auch Andy Warhol.

Ausstellung "Werbung als Kunst", Düsseldorf 1981

Ausstellung „Werbung als Kunst“, Düsseldorf 1981

Beuys signierte unser Plakat mit dem Wort schreIBMaschinen …

Ausstellung "Werbung als Kunst", Düsseldorf1981

Ausstellung „Werbung als Kunst“, Düsseldorf1981

… und auf die Anzeige für Hubert Burdas BUNTE schrieb er: „Hubert muss kommen“. Ich rief Burda an, und am nächsten Tag trafen wir uns alle in der Ausstellung: Beuys, Burda, Warhol, Hans Mayer und ich. Warhol war begeistert von den ausgestellten Anzeigen und Plakaten und zitierte aus seiner Philosophy From A to B an Back Again:

„Making money is art and working is art and good business is the best art.“

Beuys wiederholte seine Forderung, dass jeder Mensch die Chance haben sollte, wie ein Künstler zu arbeiten:

„Jeder Mensch ist ein Künstler.“

Hans Mayer, war da etwas anderer Meinung und fragte:

„Wenn jeder Mensch ein Künstler ist und alles Kunst, wo ist dann der Unterschied?“

Ich beruhigte ihn: Wenn jeder ein Künstler ist, dann ist der Unterschied der: Entweder ist er ein Künstler, der gute Kunst macht, oder einer, der keine gute Kunst macht. Gute Künstler denken und arbeiten anders als die anderen. Darauf Beuys:

„Ich denke sowieso mit dem Knie.“

Womit er meinte, dass lineares, logisches Denken mit Kopf oder Gehirn der Komplexität des künstlerischen Denkens nicht entspräche. Deshalb denken gute Künstler kreuz und quer und um die Ecke. Und das gehe nur mit dem Knie. Worauf ich sagte: „Ich würde gern eine Schule aufmachen, wo die besten Künstler das künstlerische Denken von Nicht-Künstlern fördern. Und ich fragte Beuys, wie er den Namen finde:

Die Akademie fürs Denken mit dem Knie

Nicht schlecht meinte Beuys. „Toll“, sagte Hubert Burda und riet mir, dafür eine Stiftung ins Leben zu rufen.

2012 gründeten wir die gemeinnützige Schirner Zang Foundation. Zweck der Foundation ist die Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung sowie der internationale Kulturaustausch. Diesen Zweck verwirklicht die Foundation durch die Beschaffung und Weiterleitung von Mitteln für ihre Förderprojekte. Ein zentrales Projekt der Foundation ist: Die Akademie Fürs Denken mit dem Knie.

Die Akademie betreibt die Kultur und Vermittlung des non-linearen, innovativen künstlerischen Denkens in außerkünstlerische Felder wie Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft Europas und Asiens mit Schwerpunkt Deutschland und China.

In der Akademie treffen sich Menschen und Mentalitäten, die gemeinhin Welten trennen: Europäisches trifft fernöstliches Denken, Fühlen  und Handeln; und lineares, wirtschaftliches und wissenschaftliches Denken treffen auf non-lineares, innovatives, künstlerische Denken. Und alles trifft sich zur Entwickelung globaler Ideen für eine Welt, die sich heute noch keiner vorstellen kann.

Die “Akademie fürs Denken mit dem Knie“ ist eine Think Tank für internationale Künstler und Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Die Veranstaltungen der Akademie finden sowohl in Berlin als auch in Beijing statt.

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