Archiv der Kategorie: Kunst

PICTURES IN OUR MINDS, 2005

Michael Schirner, Ausstellung im Deutschen Pressemuseum Hamburg, 2005

Michael Schirner, PICTURES IN OUR MINDS, Ausstellung im Deutschen Pressemuseum Hamburg 2005, Ausstellungsposter

Michael Schirner, PICTURES IN OUR MINDS, Ausstellung im Deutschen Pressemuseum Hamburg 2005, Ausstellungsposter

Unmittelbar nach dem Fall der Mauer hielt Michael Schirner eine Lecture Performance vor Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar mit Exponaten seiner Ausstellungen PICTURES IN OUR MINDS. Dabei zeigte sich, dass die ostdeutschen Studierenden einen Großteil der Bilder nie gesehen hatten. Deshalb regte Schirner an, ein Ausstellungskonzept für die kollektiven Bilder von Ost- und Westdeutschen zu entwickeln.

2005 wurde im Deutschen Pressemuseum Hamburg – neben einer Auswahl der ursprünglichen PICTURES IN OUR MINDS – Bilder aus der Zeit nach 1985 und Bilder aus dem Bildbestand der DDR-Bürger gezeigt. Die Ausstellung lud dazu ein, darüber nachzudenken, welche Bilder wir im Kopf haben und welche nicht, wann uns die Bilder begegnet und wie sie in unseren Kopf gekommen sind.

Michael Schirner, PICTURES IN OUR MINDS, Ausstellung im Deutschen Pressemuseum Hamburg 2005, Ausstellungsposter

Michael Schirner, PICTURES IN OUR MINDS, Ausstellung im Deutschen Pressemuseum Hamburg 2005, Ausstellungsposter

Michael Schirner, PICTURES IN OUR MINDS, Ausstellung im Deutschen Pressemuseum Hamburg 2005, Ausstellungsposter

Michael Schirner, PICTURES IN OUR MINDS, Ausstellung im Deutschen Pressemuseum Hamburg 2005, Ausstellungsposter

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HIER UND HIER UND HIER

Kampagne zur Einführung des 8x4 Intensiv-Deos, 1972

Anzeige zur Einführung des 8x4 Intensiv-Deos, 1972

Anzeige zur Einführung des 8×4 Intensiv-Deos, 1972

Die Aufgabe:

Wir sollten die erste Seife gegen Körpergeruch bekannt machen.

Die Überlegung:

Damals gab es nur Deo-Sprays gegen Achselschweiß. Mit der neuen 8×4-Seife kann man beim Waschen etwas gegen Körpergeruch tun.

Aber wie erklärt man das schlüssig?

Die Idee:

Wir erfinden eine Produktkategorie: Das neue 8×4-Intensiv-Deo für den ganzen Körper.

Claim: Denn Sie schwitzen nicht nur unter den Armen.

Der Erfolg:

Unsere Einführungskampagne war so erfolgreich, dass wir den Etat verloren. Auf Grund des Erfolgs in Deutschland, wollte Beiersdorf die Seife international einführen. Und suchte für die 8×4-Werbung eine große internationale Agenturkette. Noch ein Erfolg: Der Dichter Arno Schmidt klebte die Abbildungen unserer Anzeige in sein Buch „Abend mit Goldrand“.

8x4-Collage in „Abend mit Goldrand“ von Arno Schmidt

8×4-Collage in „Abend mit Goldrand“ von Arno Schmidt

CREDITS

Auftraggeber: Beiersdorf AG Hamburg
Agentur: GKO&S Geilenberg, Kellner, Oyne, Schirner Werbeagentur Hamburg
Kreativdirektor: Ben Oyne
Texter: Michael Schirner
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MONEY IS ART

Michael Schirner, Ausstellung "Werbung als Kunst", Galerie Hans Mayer, Düsseldorf, 1981

Ausstellung "Werbung als Kunst", Düsseldorf 1981

Ausstellung „Werbung als Kunst“, Düsseldorf 1981

VOM DENKEN MIT DEM KNIE

Michael Schirner

1981 hatten wir Werbeagenturen deutschlandweit aufgefordert, die Arbeiten, die sie für Kunst hielten, an die Galerie von Hans Mayer in Düsseldorf zu schicken. Unter dem Titel „Werbung als Kunst“ sollten die von der Jury ausgewählten Arbeiten ausgestellt werden.

Ausstellung "Werbung als Kunst", Düsseldorf 1981

Ausstellung „Werbung als Kunst“, Düsseldorf 1981

Die Juroren waren Marianne Schmidt, Herausgeberin von Hans Magnus Enzensbergers Kulturmagazin „TransAtlantik“, Hellmuth Karasek vom Spiegel,  Thomas Schöder vom FAZ-Magazin, Haug von Kuenheim von  der Zeit, Wolfgang Behnken vom STERN, Christian Herchenröder vom Handelsblatt, Michael Krüger vom Hanser Verlag und der Galerist Hans Mayer.

Ausstellung "Werbung als Kunst", Düsseldorf 1981

Ausstellung „Werbung als Kunst“, Düsseldorf 1981

Aus 400 eingeschickten Arbeiten wählte die Jury 22 Arbeiten für die Ausstellung aus. Hans Mayer hängte die Rauschenbergs, Stellas und LeWitts ab und Werbeplakate und Anzeigen in der Galerie auf: Schnapskunst, Limokunst, Schokokunst, Knipskunst, Tippkunst, Hosenkunst etc.

Ausstellung "Werbung als Kunst", Düsseldorf 1981

Ausstellung „Werbung als Kunst“, Düsseldorf 1981

Joseph Beuys kam zur Ausstellungseröffnung in die Galerie von Hans Mayer. Später auch Andy Warhol.

Ausstellung "Werbung als Kunst", Düsseldorf 1981

Ausstellung „Werbung als Kunst“, Düsseldorf 1981

Beuys signierte unser Plakat mit dem Wort schreIBMaschinen …

Ausstellung "Werbung als Kunst", Düsseldorf1981

Ausstellung „Werbung als Kunst“, Düsseldorf1981

… und auf die Anzeige für Hubert Burdas BUNTE schrieb er: „Hubert muss kommen“. Ich rief Burda an, und am nächsten Tag trafen wir uns alle in der Ausstellung: Beuys, Burda, Warhol, Hans Mayer und ich. Warhol war begeistert von den ausgestellten Anzeigen und Plakaten und zitierte aus seiner Philosophy From A to B an Back Again:

„Making money is art and working is art and good business is the best art.“

Beuys wiederholte seine Forderung, dass jeder Mensch die Chance haben sollte, wie ein Künstler zu arbeiten:

„Jeder Mensch ist ein Künstler.“

Hans Mayer, war da etwas anderer Meinung und fragte:

„Wenn jeder Mensch ein Künstler ist und alles Kunst, wo ist dann der Unterschied?“

Ich beruhigte ihn: Wenn jeder ein Künstler ist, dann ist der Unterschied der: Entweder ist er ein Künstler, der gute Kunst macht, oder einer, der keine gute Kunst macht. Gute Künstler denken und arbeiten anders als die anderen. Darauf Beuys:

„Ich denke sowieso mit dem Knie.“

Womit er meinte, dass lineares, logisches Denken mit Kopf oder Gehirn der Komplexität des künstlerischen Denkens nicht entspräche. Deshalb denken gute Künstler kreuz und quer und um die Ecke. Und das gehe nur mit dem Knie. Worauf ich sagte: „Ich würde gern eine Schule aufmachen, wo die besten Künstler das künstlerische Denken von Nicht-Künstlern fördern. Und ich fragte Beuys, wie er den Namen finde:

Die Akademie fürs Denken mit dem Knie

Nicht schlecht meinte Beuys. „Toll“, sagte Hubert Burda und riet mir, dafür eine Stiftung ins Leben zu rufen.

2012 gründeten wir die gemeinnützige Schirner Zang Foundation. Zweck der Foundation ist die Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung sowie der internationale Kulturaustausch. Diesen Zweck verwirklicht die Foundation durch die Beschaffung und Weiterleitung von Mitteln für ihre Förderprojekte. Ein zentrales Projekt der Foundation ist: Die Akademie Fürs Denken mit dem Knie.

Die Akademie betreibt die Kultur und Vermittlung des non-linearen, innovativen künstlerischen Denkens in außerkünstlerische Felder wie Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft Europas und Asiens mit Schwerpunkt Deutschland und China.

In der Akademie treffen sich Menschen und Mentalitäten, die gemeinhin Welten trennen: Europäisches trifft fernöstliches Denken, Fühlen  und Handeln; und lineares, wirtschaftliches und wissenschaftliches Denken treffen auf non-lineares, innovatives, künstlerische Denken. Und alles trifft sich zur Entwickelung globaler Ideen für eine Welt, die sich heute noch keiner vorstellen kann.

Die “Akademie fürs Denken mit dem Knie“ ist eine Think Tank für internationale Künstler und Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Die Veranstaltungen der Akademie finden sowohl in Berlin als auch in Beijing statt.

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TAUSEND MORDE

Video-Arbeit von Michael Schirner und Marcel Odenbach für den Gong-Verlag, 1983

Video-Still, Tausend Morde, 1983

Michael Schirner, Marcel Odenbach, Tausend Morde, Video-Still, 1983

Video-Still, Tausend Morde, 1983

Michael Schirner, Marcel Odenbach, Tausend Morde, Video-Still, 1983

Video-Still, Tausend Morde, 1983

Michael Schirner, Marcel Odenbach, Tausend Morde, Video-Still, 1983

CREDITS

Auftraggeber: Gong Gruppe
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TAUSEND KÜSSE

Video-Arbeit von Michael Schirner und Klaus vom Bruch für den Gong-Verlag, 1983

Video-Still, Tausend Küsse, 1983

Michael Schirner, Klaus vom Bruch, Tausend Küsse, Video-Still, 1983

Video-Still, Tausend Küsse, 1983

Michael Schirner, Klaus vom Bruch, Tausend Küsse, Video-Still, 1983

Michael Schirner, Klaus vom Bruch, Tausend Küsse, Video-Still, 1983

Michael Schirner, Klaus vom Bruch, Tausend Küsse, Video-Still, 1983

CREDITS

Auftraggeber: Gong Gruppe
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SIQUEIROSPOLLOCK

Werbung und Kataloggestaltung für die Doppelausstellung "Siqueiros / Pollock" in der Kunsthalle Düsseldorf, 1985

Werbung für die Doppelausstellung "Siqueiros / Pollock"  in der Kunsthalle Düsseldorf 1985

Werbung für die Doppelausstellung „Siqueiros / Pollock“ in der Kunsthalle Düsseldorf 1985

CREDITS

Agentur: KKG Projektagentur Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
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SHOOTING FUKUOKA

Ambient-Video- und Ambient-Foto-Workshop von Michael Schirner und Kexin Zang an der School of Design, Kiushu University Fukuoka, Japan, 2004

Ambient-Video- und Ambient-Foto-Workshop von Michael Schirner und Kexin Zang an der School of Design, Kiushu University Fukuoka, Japan, 2004

Ambient-Video- und Ambient-Foto-Workshop von Michael Schirner und Kexin Zang an der School of Design, Kiushu University Fukuoka, Japan, 2004

Ambient-Video- und Ambient-Foto-Workshop von Michael Schirner und Kexin Zang an der School of Design, Kiushu University Fukuoka, Japan, 2004

Ambient-Video- und Ambient-Foto-Workshop von Michael Schirner und Kexin Zang an der School of Design, Kiushu University Fukuoka, Japan, 2004

2004 veranstaltete Michael Schirner zusammen mit Kexin Zang an der School of Design, Kiushu University Fukuoka, Japan, mit 30 japanischen Studierenden den Ambient-Video- und Foto-Workshop „Shooting Fukuoka“.

Für die Arbeit in dem Workshop gab Schirner ein formales Prinzip vor: „Benutzt die Foto-Kamera wie eine Video-Kamera und die Video-Kamera wie eine Foto-Kamera.“ So entstanden Ambient-Fotoserien und Ambient-Videos für eine Multimedia-Ausstellung.

Ambient-Fotos aus dem Workshop von Michael Schirner und Kexin Zang an der School of Design, Kiushu University Fukuoka, Japan, 2004

Ambient-Fotos aus dem Workshop von Michael Schirner und Kexin Zang an der School of Design, Kiushu University Fukuoka, Japan, 2004

Ambient-Fotos aus dem Workshop von Michael Schirner und Kexin Zang an der School of Design, Kiushu University Fukuoka, Japan, 2004

Ambient-Fotos aus dem Workshop von Michael Schirner und Kexin Zang an der School of Design, Kiushu University Fukuoka, Japan, 2004

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SHOOTING BEIJING / SHOOTING KARLSRUHE

Ambient-Video- und Ambient-Foto-Ausstellung von Michael Schirner und Kexin Zang im Medientheater der Hochschule für Gestaltung am ZKM Karlsruhe, 2004

Einladungskarte zu Ausstellung "Shooting Beijing/Shooting Karlsruhe" von Michael Schirner und Kexin Zang in Medientheater der HfG am ZKM Karlsruhe 2004

Einladungskarte zu Ausstellung „Shooting Beijing/Shooting Karlsruhe“ von Michael Schirner und Kexin Zang in Medientheater der HfG am ZKM Karlsruhe 2004

AMBIENT-CITY

2002 veranstaltete Michael Schirner zusammen mit Kexin Zang an der Central Academy of Fine Arts Peking, China mit 30 chinesischen Studierenden den Ambient-Video- und -Foto-Workshop „Shooting Beijing.“

2003 wurde der Workshop „Shooting Karlsruhe“ mit Studierenden der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe durchgeführt. Für die Arbeit in den Workshops gab Schirner ein formales Prinzip vor: „Benutzt die Foto-Kamera wie eine Video-Kamera und die Video-Kamera wie eine Foto-Kamera.“ So entstanden Ambient-Fotoserien und Ambient-Videos für die Multimedia-Ausstellung „Shooting Beijing/Shooting Karlsruhe“.

Projektion der Ambient-Fotos in der Ausstellung von Michael Schirner und Kexin Zang im Medientheater der HfG am ZKM Karlsruhe, 2004

Projektion der Ambient-Fotos in der Ausstellung von Michael Schirner und Kexin Zang im Medientheater der HfG am ZKM Karlsruhe, Installation Shot, 2004

Im September 2004 wurde die Ambient-Video- und Ambient-Foto-Ausstellung mit Multimedia-Installation und 180 Grad-Projektion in Medientheater der HfG am ZKM Karlsruhe gezeigt. In einer Fahrt von 1 Stunde und 15 Minuten erlebten die Besucher, wie aus Fotos Videos werden und umgekehrt – und wie aus zwei Städten und 2 Kulturen eine wird: Ambient-City.

Ambient-Foto-Ausstellung von Michael Schirner und Kexin Zang mit Fotos von Studierenden in der HfG am ZKM Karlsruhe, 2004

Ambient-Foto-Ausstellung von Michael Schirner und Kexin Zang mit Fotos von Studierenden in der HfG am ZKM Karlsruhe, 2004

FUTURE STREET VIEW

Michael Schirner

Den Future Street View, den Sie hier in der Ausstellung der Ambient-Photos sehen, ist eine Erfindung, die wir 2002 gemacht haben – 6 Jahre vor Google. Unser Street View kann mehr als der von Google, der immer Vergangenes abbilden: Unser Street View zeigt, wie unsere Städte und das Leben darin in einigen Jahrzehnten aussehen werden. Denn unsere Workshops sind ein globalen Kulturtest, der uns einen Blick in die Zukunft erlaubt.

Unser Programm Future Street View ist das Ergebnis eines Experiments. Wir gehen von der Hypothese aus, dass sich in Zeiten der Globalisierung die unterschiedlichen Kulturen/Städte/Menschen/Verhältnisse des Westen und des Osten  mehr und mehr annähern, miteinander verbinden, vermischen und daraus eine dritte Welt/Kultur/Stadt entsteht, eine, die mehr vom Einen hat oder mehr vom Anderen – je nachdem, was sich stärker durchsetzt. Soweit die Hypothese. Zum analytischen Teil des Experiments, den Workshops: Die Chinesen sollten ihre Welt/Kultur/Stadt erheben und die Deutschen ihre. Das Ergebnis dieser Forschung sind zwei Bilder- und  Videocassettenberge. Zur Synthese: Wir werfen die Bilder und Videos des Westen und des Ostens in einen großen Topf, vermengen alles kräftig um und servierten dieses deutsch-chinesische Gericht als Ausstellung „Shooting Beijing/Shooting Karlsruhe“. Das Ergebnis der Zukunftsforschung, die Projektion in der Ausstellung können Sie die Zukunft projizieren; das heißt, die synthetische, statistische Stadt aus zwei Kulturen im Raum wird in einigen Jahrzehnten draußen Realität sein, denn sie enthält genau die Bilder, die wir in unserem Test der Kulturen als Input und Ergebnis der Recherche bekommen haben. Unsere globaler Kulturtest in Zahlen: Von den 18 Zukunftsforschern in Beijing haben wir ein paar tausend Bilder und 50 Stunden Videomaterial in einem 10tägigen Workshop bekommen, von 38 Forschern in Karlsruhe einige 100 Bilder und knappe 6 Stunden Video.

Simultan zu den Projektionen im Medien-Theater liefen Ambient-Videos aus Beijing und Karlsruhe im Blauen Salon der Hochschule.

Katalog der Ambient-Foto-Ausstellung von Michael Schirner und Kexin Zang mit Fotos von Studierenden in der HfG am ZKM Karlsruhe, 2004

Katalog der Ambient-Foto-Ausstellung von Michael Schirner und Kexin Zang mit Fotos von Studierenden in der HfG am ZKM Karlsruhe, 2004

Katalog der Ambient-Foto-Ausstellung von Michael Schirner und Kexin Zang mit Fotos von Studierenden in der HfG am ZKM Karlsruhe, 2004

Katalog der Ambient-Foto-Ausstellung von Michael Schirner und Kexin Zang mit Fotos von Studierenden in der HfG am ZKM Karlsruhe, 2004

Katalog der Ambient-Foto-Ausstellung von Michael Schirner und Kexin Zang mit Fotos von Studierenden in der HfG am ZKM Karlsruhe, 2004

Katalog der Ambient-Foto-Ausstellung von Michael Schirner und Kexin Zang mit Fotos von Studierenden in der HfG am ZKM Karlsruhe, 2004

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SALVATION

Michael Schirner, Installation, Ausstellung HEAVEN, Kunsthalle Düsseldorf, 1999 und TATE Liverpool, 2000

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Katalog zur Ausstellung HEAVEN, 1999

Michael Schirner Werbe- und Projektagentur, Katalog zur Ausstellung HEAVEN, 1999

HEAVEN

Doreet Levitte Harten

„In der Ausstellung HEAVEN ist Schirners Arbeit in der Toilette untergebracht, wo Anzeigen in der Art und Weise von Predigten vorgetragen werden und dabei das geistliche Prozedere imitieren. Die Arbeit trägt den Titel „Salvation“ (Erlösung), da dies das erklärte Ziel ist, das beide Systeme versprechen. Die Toilette ist ein metaphorischer Raum: Hier durchläuft man eine Art Reinigungs- und Läuterungsprozess, entledigt sich körperlicher Abfallstoffe und fühlt sich nach ihrer Benutzung besser.“

Michael Schirner, Installation, Ausstellung "Heaven", Kunsthalle Düsseldorf 1999

Michael Schirner, Installation, Ausstellung HEAVEN, Kunsthalle Düsseldorf, 1999

„In Beziehung zur Kirche sind Toiletten das, was der Körper in Beziehung zur Seele ist – ein Dualismus, der noch auf der Suche nach einem Mittler ist. Die Vorstellung von der Toilette als Manifestation des Läuterungsrituals ist nur eine von vielen Metaphern; die Toilette kann auch für die Werbung als solche stehen, da beide Institutionen verabscheut, aber gebraucht, wenn nicht geradezu begehrt werden.“

Michael Schirner, Installation, Ausstellung "Heaven", Kunsthalle Düsseldorf 1999

Michael Schirner, Installation, Ausstellung HEAVEN Kunsthalle Düsseldorf, 1999

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HIMMEL UND ERDE

Imagekapagnen für Erdgas von Ruhrgas, 1981

Ruhrgas-Kampagne "Erdgasleitung", 1981

Ruhrgas-Kampagne „Erdgasleitung“, 1981

Ruhrgas-Kampagne "Erdgasleitung", 1981

Ruhrgas-Kampagne „Erdgasleitung“, 1981

Ruhrgas-Kampagne "Erdgasleitung", 1981

Ruhrgas-Kampagne „Erdgasleitung“, 1981

Ruhrgas-Kampagne "Himmel über ...", 1983

Ruhrgas-Kampagne „Himmel über …“, 1983

Ruhrgas-Kampagne "Himmel über ...", 1983

Ruhrgas-Kampagne „Himmel über …“, 1983

Ruhrgas-Kampagne "Himmel über ...", 1983

Ruhrgas-Kampagne „Himmel über …“, 1983

Ruhrgas-Anzeige "Throwing three balls in the air to get a straight line" (John Baldessari), 1995

Ruhrgas-Imageanzeige „Throwing three balls in the air to get a straight line“ (John Baldessari), 1985

CREDITS

Auftraggeber: Ruhrgas AG
Agentur: GGK Düsseldorf , KKG Projektagentur
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Joachim Beutler, Jörg Bruchmann (GGK), Enrique Jungbauer (KKG)
Artdirector: Axel Hinnen, Jürgen Heymen (GGK), Claudia Hammerschmidt (KKG)
Fotograf: Peter Knaup, Franklin Berger
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