BYE BYE

Michael Schirner, BYE BYE, Serie von Digigraphien, Einzelausstellung in den Deichtorhallen Hamburg , 2010

Ausstellung "Michael Schirner, BYE BYE", Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, 2010

Ausstellung “Michael Schirner, BYE BYE”, Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, 2010

MICH GIBT ES GAR NICHT

Michael Schirner, BYE BYE – eine Medienkunst-Intervention im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg vom 15.04. bis 25.04.2010,
in der Galerie Crone Berlin vom 16.04. bis 29.05.2010,
auf Großflächenplakaten und City Light Poster in Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Frankfurt vom 16.04. bis 06.05.2010,
von der ersten bis zur letzten Seite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 15.04.2010,
im Katalogbuch “Michael Schirner, BYE BYE”, Distanz Verlag Berlin
und auf www.michael-schirner-bye-bye.de

„Wie es Schirner schafft, dass wir das, was wir auf dem Bild an der Wand nicht sehen, überdeutlich als Bild in unserem Kopf wahrnehmen, verrät er uns: „Meine Kunst ist nicht mein Werk, sondern ganz allein Ihrs. Sie sind der Schöpfer Ihrer Bilder in Ihrem Kopf. Mich gibt es gar nicht.“ Das heißt, so wie das Abgebildete in der Imagination des Betrachters verschwindet, ergeht es dem Autor. Das meint Schirner mit der Selbstabschaffung des Künstlers als Autor und Experte seiner Kunst: Er tritt ganz hinter seinem Werk zurück. Die Arbeit, die Kunst macht, müssen wir, die Betrachter des Werkes, tun.“ www.michael-schirner-bye-bye.de

Michael Schirner, BYE BYE, NOR44, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, NOR44, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

DER TOD DES ANDEREN
DAS VERSCHWINDEN VON AUTOR UND ORIGINAL

Oliver Koerner von Gustorf

Das ästhetische und theoretische Terrain, das Michael Schirner mit BYE BYE betritt, ist ebenso weit wie die entleerten Szenarien seiner Digigraphien. Bereinigt von Menschen erscheint die Landung der Alliierten 1944 in der Normandie nur noch als ein wolkiges, entmaterialisiertes Seestück.

Michael Schirner, BYE BYE, CER36, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Robert Capa

Michael Schirner, BYE BYE, CER36, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Robert Capa

Robert Capas ikonische, 1936 entstandene Kriegsfotografie „Loyalistischer Soldat im Moment des Todes“ reduziert sich auf eine verwackelte Landschaft mit flüchtigem Horizont.

Es sei das Ziel seiner jüngsten Arbeiten, betont Schirner, das „Unsichtbare im Sichtbaren“ zu zeigen – die vielen unscheinbaren und unbemerkten Details jener massenmedialen Bilder, die in unserem Bewusstsein wie ein fotografisches Archiv der Welt abgespeichert sind.

Michael Schirner, BYE BYE, MUN72, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Raymond Depardon/Magnum Photos

Michael Schirner, BYE BYE, MUN72, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Raymond Depardon/Magnum Photos

Nicht nur der vermummte palästinensische Terrorist, der während der Olympischen Sommerspiele in München 1972 bei der Geiselnahme der israelischen Mannschaft fotografiert wird, hat sich in unserer Imagination verankert, sondern auch der Beton-Balkon, auf dem er steht.

Michael Schirner, BYE BYE, WAR70, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, WAR70, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Von Willy Brandts Kniefall 1970 in Warschau bleiben fragmentarische Eindrücke im Gedächtnis hängen: regennasser Stein, die Steigung der Stufen, das Weiß der Blumen im Gedenkkranz.

Michael Schirner, BYE BYE, BEI89, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Stuart Franklin/Magnum

Michael Schirner, BYE BYE, BEI89, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Stuart Franklin/Magnum

Schirners Bilder wirken trotz ihrer Reduktion so unheimlich bekannt, weil wir sie reflexartig nach den Vorlagen in unseren Köpfen ergänzen, ihre Leerstellen ausfüllen. Wir sind also Mitautoren.

Michael Schirner, BYE BYE, IWO45, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, IWO45, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Sein konzeptioneller Ansatz, die zentralen Personen oder Gegenstände und die wesentlichen Bildelemente von ikonischen Fotografien auf ein Minimum zu reduzieren, erzeugt einen Déjà-vu-Effekt, der jedes seiner Szenarien zugleich zum Tatort werden lässt – weil man intuitiv fühlt, dass etwas fehlt oder anonymisiert wurde.

Michael Schirner, BYE BYE, MEM68, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, MEM68, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Das Gefühl, dass sich etwas Gewaltsames zugetragen hat, kommt nicht von ungefähr. Denn tatsächlich ist der Tod auf sämtlichen dieser geisterhaften und häufig banal anmutenden Bilder präsent …

Michael Schirner, BYE BYE, GEN87, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, GEN87, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

… sei es, weil es sich bei den Vorlagen um Aufnahmen handelt, die unmittelbar mit Katastrophen, historischer und politischer Gewalt in Zusammenhang stehen oder weil das Verschwinden von Menschen aus einem Foto der symbolischen Auslöschung der jeweiligen Person gleichkommt.

Michael Schirner, BYE BYE, PAR97, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, PAR97, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Wenn vom Tod des Autors gesprochen wird und wir, wie Schirner es postuliert, die Autoren seiner Bilder sind, dann lässt er uns diesen Tod in unserer Imagination als den eigenen erleben.

Michael Schirner, BYE BYE, MOS20, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, MOS20, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Anders als bei den Bildmanipulationen der Stalinisten und Modemagazine geht es hierbei nicht um gezielte politische oder ästhetische Korrekturen oder die Zementierung bestimmter Bedeutungen, sondern um eine völlig lakonische ästhetische und inhaltliche Entleerung.

Michael Schirner, BYE BYE, ABU03, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, ABU03, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Indem Schirner die Indizien stattgefundener Gewalt, die Täter, die Opfer, die Akteure auslöscht, fordert er uns auf, ihre Stelle einzunehmen. Schirner eliminiert die Gewalt nicht aus der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, er bittet den Tod nur, für einen Augenblick zur Seite zu treten, damit unsere Imagination mehr Platz hat.

Michael Schirner, BYE BYE, NEW32, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, NEW32, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

So können wir uns vorstellen, wie tief wohl der Fall der Bauarbeiter war, die gerade noch ihr Butterbrot auf einem Stahlträger über den Straßenschluchten von New York gegessen haben, der jetzt leer in den Himmel ragt.

Michael Schirner, BYE BYE, JER61, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, JER61, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Wir können wie Eichmann in einem Glaskasten in dem Jerusalemer Gericht sitzen und des Völkermordes angeklagt werden.

Michael Schirner, BYE BYE, LAK37, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, LAK37, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Wir können mit der Hindenburg explodieren.

Michael Schirner, BYE BYE, TRA72, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, TRA72, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Mit dem Eintritt ins Bild eröffnen sich also unweigerlich medientheoretische Diskurse, Fragen danach, was eine Fotografie ihrem Wesen nach überhaupt ist. In diesem Sinne vermittelt BYE BYE so etwas wie eine Nahtoderfahrung.

Michael Schirner, BYE BYE, NEW55, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Dennis Stock/Magnum Photos

Michael Schirner, BYE BYE, NEW55, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Dennis Stock/Magnum Photos

Man sieht sich in der Gestalt von anderen quasi selbst beim Verschwinden zu – in Gedächtnisbildern, die uns in ihrer Anonymität und Leere das Drama unserer eigenen Sterblichkeit vor Augen führen.

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. April 2010, Nr. 87 / 15 D3

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. April 2010, Nr. 87 / 15 D3

Die BYE BYE – FAZ

The Power of Print

Am 15.4.2010, dem Tag der Eröffnung der Ausstellung “Michael Schirner BYE BYE” im Haus der Photographie der Hamburger Deichtorhallen, machte die Redaktion der Frankfurter Allgemeine Zeitung ein hochinteressantes Experiment: 17 Beiträge der aktuellen Ausgabe wurden mit 17 Werken der Serie BYE BYE bebildert. Dabei nutzen die Redakteure die BYE BYE-Bilder als Material für künstlerische Neuschöpfungen, indem sie redaktionelle Texte unter die Abbildungen setzten. Die ungewöhnlichen Bild-Text-Verbindungen fordern unsere Imagination und Phantasiearbeit heraus und machen uns zu Schöpfern von Geschichten, die nur in unserem Kopf entstehen. Diese radikale Intervention von 17 Bildern der Serie „Michael Schirner, BYE BYE“ in der FAZ ist eine eindrucksvolle Demonstration der Macht und Magie des gedruckten Bildes in den Medien, wie es sie in der Form noch nie gegeben hat.

Das Spiel beginnt auf der Titelseite mit dem BYE BYE-Bild, dem Schlagwort “Kriegsbild” und setzt sich auf den folgenden Seien fort.

Michael Schirner, BYE BYE, WAR70, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, WAR70, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Das Bild “BYE BYE, WAR70″ mit der Bildunterschrift:
Geschichtsbücher werden immer wieder umgeschrieben. Ein wenig wohler ist einem aber doch, wenn sie noch gedruckt vorliegen.

Michael Schirner, BYE BYE, NOR44, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, NOR44, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

“BYE BYE, NOR44″ mit der Bildunterschrift:
Wenn man Windstärke, Temperatur und Niederschlagsmenge vorausberechnen kann, ist dann auch der Ausgang der Geschichte bereits determiniert?

Michael Schirner, BYE BYE, NEW55, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Dennis Stock/Magnum Photos

Michael Schirner, BYE BYE, NEW55, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Dennis Stock/Magnum Photos

“BYE BYE, NEW55″ mit Bildunterschrift:
Helden gehen gern zu Fuß, auch wenn sie hoch hinaus wollen.

Michael Schirner, BYE BYE, BEI89, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Stuart Franklin/Magnum Photos

Michael Schirner, BYE BYE, BEI89, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Stuart Franklin/Magnum Photos

“BYE BYE, BEI89″, mit Bildunterschrift:
Bitte, wo geht’s hier nach Hollywood? Li Dawei will raus aus Peking.

Michael Schirner, BYE BYE, VER84, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, VER84, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

“BYE BYE, VER84″ mit Bildunterschrift:
Die Polen greifen in höchste Register öffentlichen Gedenkens und erweisen damit ihrem verunglückten Präsidenten eine heikle letzte Ehre.

Michael Schirner, BYE BYE, CLE08, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, CLE08, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

“BYE BYE, CLE08″ mit Bildunterschrift:
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr: Auf dem Land herrscht jedenfalls ein anderes Verhältnis zur Transgression als in großen Städten.

Michael Schirner, BYE BYE, TRA72, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, TRA72, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

“BYE BYE, TRA72″ mit Bildunterschrift:
Krieg, das heißt Gräuel. Man entkommt ihnen nicht, wenn man nicht von ihm spricht.

Michael Schirner, BYE BYE, PAR97, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, PAR97, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

“BYE BYE, PAR97″ mit Bildunterschrift:
Manchmal wäre es besser, nicht durch Drehtüren zu eilen.

Michael Schirner, BYE BYE, BAG08, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, BAG08, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

“BYE BYE, BAG08″ mit Bildunterschrift:
Der Traum aller Gäste des Pictoplasma-Festivals ist es, die Welt des Trickfilms um eine Figur zu bereichern, die später jeder kennt.

Michael Schirner, BYE BYE, NEW32, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, NEW32, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

“BYE BYE, NEW32″ mit Bildunterschrift:
Hoch hinaus, denn Baukunst heißt heute überwiegend Montage.

Michael Schirner, BYE BYE, TOR98, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, TOR98, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

“BYE BYE, TOR98″ mit Bildunterschrift:
Die ewige Frage: Was würdest du wählen, wenn du entscheiden könntest zwischen dem Leiden und dem Nichts.

Michael Schirner, BYE BYE, HAM08, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, HAM08, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

“BYE BYE, HAM08″ mit Bildunterschrift:
Damit akademische Karrieren in Fahrt kommen, werden Anführungsstriche schon einmal auch weggelassen.

Michael Schirner, BYE BYE, JER61, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, JER61, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

“BYE BYE, JER61″ mit Bildunterschrift:
Ein Mann, der sein Rollenbild für die Wirklichkeit nahm.

Michael Schirner, BYE BYE, GEN87, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, GEN87, 2002 – 2010, Digigraphie by Epson

“BYE BYE, GEN87″ mit Bildunterschrift:
Die ARD blickt auf ihre Geschichte zurück. Vier Nächte lang geht es um Wegmarken des politisch, informierenden wie des unterhaltenden Fernsehens. Einen neuen Slogan gönnen sich die Sender demnächst auch: “Wir sind eins. ARD.”

Michael Schirner, BYE BYE, IWO45, 2002 – 2011, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, IWO45, 2002 – 2011, Digigraphie by Epson

“BYE BYE, IWO45″ mit Bildunterschrift:
Vox, 20.15 Uhr, der Flug des Phoenix: Ein Flugzeug stürzt über der Wüste Gobi ab. Die Passagiere müssen um ihr Überleben kämpfen.

Michael Schirner, BYE BYE, YAN66, 2002 – 2011, Digigraphie by Epson

Michael Schirner, BYE BYE, YAN66, 2002 – 2011, Digigraphie by Epson

” BYE BYE, YAN66″ mit Bildunterschrift:
Wenn die Natur außer Kontrolle gerät, versagen die Bilder.

STREET ART

BYE BYE-Großflächenplakatkampagne

Michael Schirner, BYE BYE, Großflächenplakat in Frankfurt/M, 2010

Michael Schirner, BYE BYE, Großflächenplakat in Frankfurt/M, 2010

Michael Schirner, BYE BYE, Großflächenplakat in Düsseldorf, 2010

Michael Schirner, BYE BYE, Großflächenplakat in Düsseldorf, 2010

Michael Schirner, BYE BYE, Großflächenplakat in Frankfurt/M, 2010

Michael Schirner, BYE BYE, Großflächenplakat in Frankfurt/M, 2010

Als Teil der Medien-Kunst-Aktion erschienen Bilder der Serie BYE BYE vom 16.4. bis 6.5.2010 auf mehr als tausend Großflächenplakaten, Plakatsäulen und City Light Poster in Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Frankfurt.

Michael Schirner, BYE BYE, NEW01, 2002 – 2011, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Thomas Hoepker/Magnum Photos

Michael Schirner, BYE BYE, NEW01, 2002 – 2011, Digigraphie by Epson, based on a photograph by Thomas Hoepker/Magnum Photos

BYE BYE, NEW01

11. September

Zum neuesten Bild der Serie BYE BYE: Es hat den Titel NEW01 und wurde zusammen mit MUN72 und IWO45 in der Ausstellung “Bilder vom Terror” bei C/O Berlin gezeigt.

Wie es zu dem Bild kam: Der Magnum-Fotograf Thomas Hoepker fragte Michael Schirner, ob er sein berühmtes Bild “Blick von Brooklyn auf Manhattan, 11. September 2001″ nicht – wie er sich ausdrückte – “verzaubern” könne, damit aus dem Bild mit der schrecklichen schwarzen Wolke ein ganz normales Touristenfoto wird.

BYE BYE, in: “Bilder vom Terror”, C/O Berlin 2011:

http://www.dw.de

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BYE BYE, Haus der Photographie Deichtorhallen, Hamburg 2010:

http://www.michael-schirner-bye-bye.de
http://news.gestalten.com
http://www.youtube.com
http://www.faz.net
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http://www.photoscala.de.k1905.ims-firmen.de
http://www.photopresse.de
http://www.freelens.com
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http://d-nb.info
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http://www.spiegel.de
http://zeigermann.com
http://www.page-online.de
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http://www.uni-giessen.de
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http://www.epson.de
http://www.berliner-zeitung.de

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