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FRANZ JOSEPH : HELMUT

Plakatkampagne für die BUNTE-Aktion zur Wahl 1980, 1980

Großflächenplakat für die Aktion von BUNTE  zur Wahl,1980

Großflächenplakat für die Aktion von BUNTE zur Wahl,1980

Großflächenplakat für die Aktion von BUNTE  zur Wahl,1980

Großflächenplakat für die Aktion von BUNTE zur Wahl,1980

Großflächenplakat für die Aktion von BUNTE  zur Wahl,1980

Großflächenplakat für die Aktion von BUNTE zur Wahl,1980

Großflächenplakat für die Aktion von BUNTE  zur Wahl,1980

Großflächenplakat für die Aktion von BUNTE zur Wahl,1980

CREDITS

Auftraggeber: Burda GmbH, München
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Joachim Beutler, Michael Schirner
Artdirector: Helmut Rottke
Grafiker: Andrea Haller, Beate Lorber
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WÜHLT GRÜN!

Kampagnen für Wahlkämpfe 1998 von Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Die Aufgabe:

Bündnis 90 / Die Grünen beauftragten uns mit der Entwicklung und Durchführung der Kampagnen für den Bundeswahlkampf 1998, die Landtagswahlkämpfe in Bayern, Hessen und den Europa-Wahlkampf. Ziel der Kampagnen war der Regierungswechsel.

Die Überlegung:

Die Sonnenblume war immer das Zeichen für die Ökopartei. Doch um regierungsfähig zu sein, muss die Partei für alle politischen und gesellschaftlichen Themenfelder kompetent sein.

Die Idee:

Die neuen Grünen sollen mit einem neuen, frischen Zeichen antreten.

Wir machten ein grünes, lustiges Ü, das alle anlacht, zum neuen Gesicht der Grünen. Das Ü wird auf allen Werbemitteln zum Symbol und Sympathieträger von Bündnis 90 / Die Grünen. Das Ü lässt Raum für freche, witzige, ironische Aussagen. Die reduzierte grafische Form des grünen Ü auf farbigem Grund sorgt für hohe Aufmerksamkeit.

Der Erfolg:

Mit der Ü-Kampagne (Etat 4 Mio. DM) haben sich die Grünen gegen die 100 Millionen-Kampagnen von CDU und SPD durchgesetzt. Das Ü wurde zum Verkehrszeichen für den Regierungswechsel. Und die Grünen kamen mit an die Regierung.

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

„Die Rente ist sicher“ war der Spruch von Norbert Blüm. Folgerichtig forderte das grüne Ü: „Schickt Blüm in Rente“.

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Volker Rühe war Verteidigungsminister. Folgerichtig forderte das grüne Ü: „Wegtreten, Rühe.“

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Wehrpflichtigen versprach das grüne Ü: „Wähl Grün, und Du musst nicht zum Bund.“

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Zum 18jährigen Geburtstag der Grünen forderte das grüne Ü: „Trau keinem über 18.“

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Vom Bayerischen Staatsminister Günther Beckstein, bekannt für seine Abschiebepolitik, wusste das grüne Ü: „Beckstein würde auch Jesus abschieben.“

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Wahlplakat für Bündnis 90 / Die Grünen, 1998

Auf das Wahlplakat der CDU mit einem badenden Elefanten und dem Spruch „Keep Kohl!“ konterten wir mit dem Plakat: „Der Dicke geht baden.“

CREDITS

Auftraggeber: Bündnis 90 / Die Grünen
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur GmbH
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Stefan Freier
Artdirector: Caspar Frenzel, Markus Schüssler
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GOLDENE BETTEN

Kampagne für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit, 1977

Anzeige für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit,1977

Anzeige für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit,1977

Die Aufgabe:

Wir sollten klar machen, welchen Sinn Entwicklungshilfe hat.

Die Überlegung:

Die Vorurteile in der Bevölkerung gegen Entwicklungsländer und Entwicklungshilfe sind tief verwurzelt. Wie können wir Vorurteil mit Werbung abbauen und Einstellungen zur Entwicklungshilfe ändern?

Die Idee:

Zuerst einmal machen wir den Leser klar, was für Vorurteile es gibt. Wir zeigen drastische Bilder aus Entwicklungsländern und sprechen mit zynischen Überschriften die härtesten Vorurteile an. Im laufenden Text halten wir dagegen und stellen mit sachlichen Argumenten den Nutzen der Entwicklungshilfe für unser Land heraus.

Die Ministerin Marie Schlei ermunterte uns, die provokantesten Bilde und Texte zu veröffentlichen.

Der Erfolg:

Die Leser der Anzeigen verstanden, dass das Ministerium hier nicht für Vorurteile warb, sondern dagegen. Mit dem Erfolg: Tausende bestellten die Infobroschüren, die in den Anzeigen angeboten wurden. Die Kampagne war so erfolgreich, dass sie einen Ministerwechsel überlebte. Jahre später wurde die Kampagnenidee der drastischen Abbildungen von Benetton aufgegriffen.

Alle Fotos sind Archivbilder von Presseagenturen. Bis auf die Abbildung der Potentaten im Fond ihres Wagens. Das Klischeebild gab es nicht, wir mussten es im Studio inszenieren.

Anzeige für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit,1977

Anzeige für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit,1977

„Wieso beklagen sich die Inder über Nahrungsmangel, wo doch ihre Straßen voller Ochsen und Kühe sind?“ Diese Anzeige hat zu einer Anfrage der indischen Regierung im Bundestag geführt.

Anzeige für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit,1977

Anzeige für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit,1977

„Wozu brauchen die ein Dach über dem Kopf, wo doch das ganze Jahr die Sonne scheint?“
Bei den Überschriften haben wir uns im Zynismus selbst übertroffen.

Anzeige für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit,1977

Anzeige für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit,1977

Man liest: „Sollen wir denen vielleicht Geld dafür geben, dass sie sich gegenseitig umbringen?“ und denkt: „Das darf doch nicht wahr sein?“

Anzeige für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit,1977

Anzeige für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit,1977

„Finanzieren wir den Ölscheichs mit unserem Entwicklungsgeld ihre Straßenkreuzer?“

Soweit kommt’s noch.

Anzeige für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit,1977

Anzeige für das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit,1977

„Darf es vielleicht noch ein Kühlschrank oder Geschirrspüler von unserem Entwicklungsgeld sein?“ Ali, Du schaffst das.

 

CREDITS

Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit, Bonn
Agentur: GGK Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Diethardt Nagel
Artdirector: Helmut Rottke, Gerd Hiepler
Grafiker: Tom Moog
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1+1=1

Unternehmenskampagne für die Vereinsbank-Gruppe, 1990

Anzeige für die Vereinsbank-Gruppe,1990

Anzeige für die Vereinsbank-Gruppe,1990

Die Aufgabe:

Wir sollten den Zusammenschluss der Bayerischen Vereinsbank mit der Vereins- und Westbank bekanntmachen.

Die Überlegung:

Für eine Bank kann man gut werben. Aber nicht so gut für zwei.
Weil jeder fragt: Welche nun?

Die Idee:

Wir werben nicht für zwei Banken.
Wir lassen eine Bank die andere empfehlen. Und umgekehrt.
Dann weiß jeder, dass beide gleich gut sind. Ganz gleich, zu welcher man geht.

Der Erfolg:

Mit der Unternehmenskampagne wurden beide Banken zum viergrößten Geldinstitut in Deutschland.

Anzeige für die Vereinsbank-Gruppe,1990

Anzeige für die Vereinsbank-Gruppe,1990

Anzeige für die Vereinsbank-Gruppe,1990

Anzeige für die Vereinsbank-Gruppe,1990

CREDITS

Auftraggeber: Bayerische Vereinsbank AG, München
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur GmbH
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
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UNSICHTBAR

Kampagne für die Schuhe von bama, 1986

Plakat für die Schuhe von bama, 1986

Plakat für die Schuhe von bama, 1986

Die Aufgabe:

Wir sollten Werbung für die gesunden Schuhe von bama machen.
Vorteil: Sie sind unglaublich bequem.

Die Überlegung:

Nachteil: Sie sehen aus wie Gesundheitsschuhe –
also ziemlich hässlich.

Die Idee:

Wir lassen die hässlichen Schuhe einfach weg und zeigen nackte Leute.
Wir schreiben drunter, wie bequem bama-Schuhe sind: „bama … wie barfuß“.
Im Kino machen wir Filmkunst: Der Ballettchef William Forsythe hat mit den Nackten einen wunderbaren Ballettfilm gemacht. Für die unsichtbaren Schuhe von bama.

Der Erfolg:

Die bama-wie-barfuß-Werbung löste einen Modetrend aus: Mit Schuhen in die Hand barfuß gehen.

CREDITS

Auftraggeber: bamawerke Moosbach
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur GmbH
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Enrique Jungbauer
Artdirector: Claudia Hammerschmidt (Film), Caspar Frenzel (Print)
Filmproduktion: Neue Sentimental Film
Kinofilm: William Forsythe
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FROM A TO B

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, 1967

Michael Schirner, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Michael Schirner, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Als Studierender an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg gründete Michael Schirner 1976 zusammen mit Reinhold Scheer und Hajo Reichelt die Künstlergruppe „Die B-Männer“ (B wie ihre Professoren Max Bill, Max Bense, Kilian Breier und Bazon Brock). Die drei fertigten 1:1 Reproduktionen von sich und ihren Freunden an und ließen diese als Vertreter ihrer selbst in Hamburg leben und arbeiten: B-Männer fuhren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, besuchten Vorlesungen und Strip-Lokale, schliefen mit A-Frauen, traten auf in Fernsehsendungen des WDR und in Bazon Brocks „Die Wegwerfbewegung“, der Performance  in der Stadthalle Hannover.

1968, als Schirner die Hochschule nach dem Skandal um sein Kostümfest ohne Kostüme verließ, schickte er seine B-Männer zu Bewerbungen in Werbeagenturen, während er Andy Warhol in  New York als Ghostwriter bei dessen Philosophie „From A to B and Back Again“ half.

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

Schirner, Scheer & Hajo, B-Männer, Medienkunst-Intervention, Installation Shot, Hamburg 1967

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SAD RAT

Jürgen Harten und Michael Schirner, Ausstellung „Avantgarde & Kampagne“, Düsseldorf , 1992

Katalogbuch „Art meets Ads“ zur Ausstellung „Avantgarde & Kampagne“, Düsseldorf 1992

Katalogbuch „Art meets Ads“ zur Ausstellung „Avantgarde & Kampagne“, Düsseldorf 1992

„Art meets Ads“: Kunst trifft Werbung in der Ausstellung „Avantgarde & Kampagne“ der Kunsthalle Düsseldorf im September 1992. Das Buch zur Ausstellung dokumentiert und interpretiert das Experiment: Die Vorstellung  neuester internationaler Kunst und Werbekampagnen als gleichwertige ästhetische Äußerungen. Mit „Art meets Ads“ zeigen der Leiter des Museums Jürgen Harten und der Werbemann Michael Schirner, dass Werbung nur Kunst ist, und Kunst nur Werbung, also beides nichts Besonderes, aber das Höchste und Erhabenste. Die Fotografien von Franklin Berger dokumentieren einen Gang durch die Räume der Kunsthalle, in der sich Kunst und Werbung auf der Ebene von Ästhetik und Kommunikation treffen – mit ihren Unterschieden, Übereinstimmungen und Bezügen.

Exhibition Shot, Art meets Ads, Kunsthalle Düsseldorf 1992

Exhibition Shot, Art meets Ads, Kunsthalle Düsseldorf 1992

Von links nach rechts: Maria Eichhorn, Stehpult, Andreas Slominski, (ohne Titel), 3 Hühnereier; Barbara Kruger Siebdruck „Einfühlungsvermögen kann die Welt verändern“; Thomas Grünfeld, ohne Titel (Ratten), Dispersion, Tierpräparate; Oliviero Toscani, Benetton Group, „Newborn Baby“, „Murder“, „Soldier“; Heiner Blum, Komposition in Silber und Schwarz Nr.1, 1990, Spiegel, Siebdruck …

Exhibition Shot, Art meets Ads, Kunsthalle Düsseldorf, 1992

Exhibition Shot, Art meets Ads, Kunsthalle Düsseldorf, 1992

Von links nach rechts: Oliviero Toscani, Benetton Group, „Murder“, „Soldier“; Heiner Blum, Komposition in Silber und Schwarz Nr.1, 1990, Spiegel, Siebdruck; Jeff Koons, Made in Heaven / Starring: Jeff Koons & Cicciolina, Papier auf Leinwand; Louise Lawler, Pop Art Tryptichon / Collage auf Karton; TBWA Werbeagentur, Frankfurt/London, Marlboro „What is red?“, Philip Morris GmbH, München

Exhibition Shot, Art meets Ads, Kunsthalle Düsseldorf, 1992

Exhibition Shot, Art meets Ads, Kunsthalle Düsseldorf, 1992

Von links nach rechts: Ken Lum, „Melly Shum Hates Her Job“, Offsetdruck auf Papier; Ken Lum, ohne Titel (Kissen), Stoff, Füllmaterial; McCann-Ericson Werbeagentur, Frankfurt, Camel „Den Rest kennen Sie ja“, R.J. Reynolds Tobacco GmbH, Köln;john Miller, Woodland, Mixed Media; Wess, Whitten, Carrol, Stagliono, New York, „The creators of Apriori …“, Apriori, New York …

Exhibition Shot, Art meets Ads, Kunsthalle Düsseldorf, 1992

Exhibition Shot, Art meets Ads, Kunsthalle Düsseldorf, 1992

Von links nach rechts: Ashley Bickerton, Seascape: Floating Costume to Drift for Eternety II, Mixed Media; AEBI/BBDO, Zürich, Giulietta Masima, Vitra GmbH, Weil am Rhein; Gerhard Richter, Spiegel, Kristallglasspiegel …

Exhibition Shot, Art meets Ads, Kunsthalle Düsseldorf, 1992

Exhibition Shot, Art meets Ads, Kunsthalle Düsseldorf, 1992

Von links nach rechts: Bruce Weber, Calvin Klein, New York, „Obsession form en“, Calvin Klein Cosmetics Company, New York; Sylvie Fleury, Shopping Bags, Installation; AEBI/BBDO, Zürich, „Dizzy Gillespie“, Vitra GmbH, Weil am Rhein;

Exhibition Shot, Art meets Ads, Kunsthalle Düsseldorf, 1992

Exhibition Shot, Art meets Ads, Kunsthalle Düsseldorf, 1992

Von links nach rechts: Bartle, Bogle, Hegarty Ltd., London, Levis Jeans 501, „I get around …“ / „Because they fit …“ / „I like them best …“, Levi Strauss (U.K.) Ltd., Northhampton

Thomas Schütte, SAD RAT, Aquarell/Tusche auf Papier und Collage, 5teilig

Thomas Schütte, SAD RAT, Aquarell/Tusche auf Papier und Collage, 5teilig

Der Künstler Thomas Schütte hat aus der Werbung für die Ausstellung – dem Katalogtitel ART meets ADS – die wunderbare Collage SAD RAT gemacht.

Katalogbuch Art meets Ads, Seite 17 (deutsch)

Katalogbuch Art meets Ads, Seite 17 (deutsch)

Katalogbuch Art meets Ads, Seite 18 (deutsch)

Katalogbuch Art meets Ads, Seite 18 (deutsch)

Katalogbuch Art meets Ads, Seite 19 (deutsch)

Katalogbuch Art meets Ads, Seite 19 (deutsch)

Katalogbuch Art meets Ads, Seite 20 (deutsch)

Katalogbuch Art meets Ads, Seite 20 (deutsch)

CREDITS

Auftraggeber: Kunsthalle Düsseldorf
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Jürgen Harten, Michael Schirner
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
Fotograf: Franklin Berger
Kurator: Jürgen Harten, Michael Schirner
Katalog: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur
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DIE 1. REIHE

Kampagne für das Image von ARD und ZDF, 1991

Tageszeitungsanzeige für das Image von ARD und ZDF, 1991

Tageszeitungsanzeige für das Image von ARD und ZDF, 1991

Die Aufgabe:

Wir sollten die Leistungen der Öffentlich-Rechtlichen und die Qualität ihrer Programme herausstellen.

Die Überlegung:

Das ARD und ZDF leiden unter dem Alte-Leute-Image. Wie kriegt man das weg?

Die Idee:

Wir lassen die Medienexperten von heute über Sendungen reden: Die 8 – 11jährigen, eben die Generation, die mit dem Fernsehen groß geworden ist. Der Witz dieser Kampagne: Die Kinder reden nichts Kindliches, sondern reflektieren über die Medien und ihre Programme.

Der Erfolg:

Die Alten verstehen die Welt nicht mehr und schalten ab. Die Jungen verstehen den Spaß und schalten ein. Das Alte-Leute-Image ist weg. Für die Laufzeit der Kampagne. Danach ist wieder alles beim Alten.

Tageszeitungsanzeige für das Image von ARD und ZDF, 1991

Tageszeitungsanzeige für das Image von ARD und ZDF, 1991

Tageszeitungsanzeige für das Image von ARD und ZDF, 1991

Tageszeitungsanzeige für das Image von ARD und ZDF, 1991

CREDITS

Auftraggeber: ARD und ZDF, Köln
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur GmbH
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Markus Schüssler
Fotograf: Nina Pohl
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GELD ODER LEBEN

Kampagne für Die Allgemeine Kreditversicherung, 1990

Anzeige für Die Allgemeine Kreditversicherung AG, 1990

Anzeige für Die Allgemeine Kreditversicherung AG, 1990

Die Aufgabe:

Die Leser bewegen, mit dem Kreditversicherer Kontakt aufzunehmen.

Die Überlegung:

Wie vermeidet man die Klischees der gängigen Versicherungswerbung, die Sicherheit, Gediegenheit und Seriosität suggerieren?

Die Idee:

Wir zeigen, welche Folgen es für Leib und Leben eines Unternehmers haben kann, wenn er keine Kreditversicherung abgeschlossen hat. Die Abbildungen von Tod und Verderben ironisieren wir mit Überschriften im Stil schwarzen englischen Humors.

Der Erfolg:

Mit einem Mini-Werbebudget lösten die Anzeigen eine Flut von Anfragen interessierter Unternehmen aus. Und Diskussionen in der Werbebranche.

Anzeige für Die Allgemeine Kreditversicherung AG, 1990

Anzeige für Die Allgemeine Kreditversicherung AG, 1990

Anzeige für Die Allgemeine Kreditversicherung AG, 1990

Anzeige für Die Allgemeine Kreditversicherung AG, 1990

Anzeige für Die Allgemeine Kreditversicherung AG, 1990

Anzeige für Die Allgemeine Kreditversicherung AG, 1990

CREDITS

Auftraggeber: Die Allgemeine Kreditversicherung AG Mainz
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur GmbH
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Diedrich Diederichsen
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
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ZÜRICH FALSCH

Michael Schirner, ALLES FALSCH, Medienkunstintervention, Zürich, 1989

Plakat, Michael Schirner, ALLES FALSCH, Medienkunstintervention, Museum für Gestaltung Zürich 1989

Plakat, Michael Schirner, ALLES FALSCH, Medienkunstintervention, Museum für Gestaltung Zürich 1989

Hans Ulrich Reck in seinem Buch „Index Kreativität“: „Michael Schirner auf einer Kooperation aus Freundschaft beruhender Entwurf, sowie dessen sich in verschiedene Realisierungen verzweigende Gestaltung für die Ausstellung „Imitationen. Nachahmung und Modell. Von der Lust am Falschen“ …

Plakat, Michael Schirner, ALLES FALSCH, Medienkunstintervention, Museum für Gestaltung Zürich 1989

Plakat, Michael Schirner, ALLES FALSCH, Medienkunstintervention, Museum für Gestaltung Zürich 1989

… umfasste ein Plakat und Aufkleber unterschiedlicher Größe, die mittels eines „wilden Plakatierens“ die gesamte gegenständlich gewordene Mit- und Umwelt als falsch zu denunzieren in der Lage waren, also Irritationen erzeugten, die normalerweise der Kunst oder einer bestimmten Vorstellung künstlerischer Interventionen vorbehalten bleiben, nun aber als strategische Leistungen der Alltagsästhetik erscheinen.

Plakat, Michael Schirner, ALLES FALSCH, Medienkunstintervention, Museum für Gestaltung Zürich 1989

Plakat, Michael Schirner, ALLES FALSCH, Medienkunstintervention, Museum für Gestaltung Zürich 1989

Eben dies reiht den Entwurf ein in Schirners seit den 1970er Jahren mustergültig entwickelte und meisterlich erprobte Umcodierung künstlerischer Konzepte in massenkulturelle Strategien, Positionen und Expositionen visueller Kommunikation und in eine medial entfaltete Vermittlung als Gelenk ästhetischer Produktion.“

CREDITS

Auftraggeber: Museum für Gestaltung Zürich
Agentur: Michael Schirner Werbe- und Projektagentur GmbH
Kreativdirektor: Michael Schirner
Texter: Michael Schirner
Artdirector: Claudia Hammerschmidt
Kurator: Hans Ulrich Reck
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